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Prosaische Fragmente zur Lyrik

Die Lyrik dieser Tage hat einen schweren Stand. Ihr Problem sind nicht nur die zahlreichen Verächter, die sich über ihre angebliche Hermetik, Esoterik oder Komplexität beklagen. Nein, es ist die Prosa unseres Lebens, die dem Leben der Poesie im buchstäblichen Sinne den Prozess macht.
Von Roland Merk
Dass es «schlechte Zeiten für Lyrik» sind, wissen ja nicht nur die Dichter, sondern mittlerweile und seltsamerweise auch die, die Gedichte gar nie lesen. Es macht den Anschein, als ob die «Entzauberung der Welt», die Max Weber mit der industriellen Revolution und der Moderne verband, denen zurückbezahlt werden soll, die sie ans Verzauberte und Verzaubernde noch mahnen – den Dichtern also. Weil die Welt so ist, wie sie ist, eben die Prosa des Lebens, darf...

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