Adolf Muschg

ist Professor emeritus für Deutsche Sprache und Literatur an der ETH Zürich. Seine Gottfried-Keller-Biografie von 1977 bezeichnet er als «erpresst» – damit der Verleger im Gegenzug auch Fritz Zorns «Mars» publizierte. Der 85-Jährige ist Träger zahlreicher Preise und als «Stimme der denkenden Minderheit» (Moritz Leuenberger) noch lange nicht emeritiert. Zuletzt erschien von ihm «Heimkehr nach Fukushima» (C.H. Beck, 2018).

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Adolf Muschg

Stille Post – Adolf Muschg in Babylon

Zeigt man nicht, indem man den Prozess offenlegt, am besten, was beim Übersetzen passiert? – Auf den Spuren von Urs Widmer, der seiner Geschichte «Stille Post» einst Ähnliches widerfahren liess, haben wir ein Experiment gewagt und eine Stelle aus Adolf Muschgs neuem Roman über das Französische, das Italienische und das Englische wieder ins Deutsche übersetzen […]