Editorial

Schon wieder eine Premiere! Gewiss, aufmerksame Leser des «Schweizer Monats» wussten bereits, dass wir nach dem Relaunch den Literaturteil aufstocken würden. Hier ist er nun erstmals, der «Literarische Monat», unsere neue Literaturbeilage! Zum Blättern, zum Lesen. Denn Lesen, so empfinden wir, ist eine Tätigkeit, die auch künftig ohne http, Batterie oder Netzteil auskommen darf. Zoë […]

Editorial

Schon wieder eine Premiere! Gewiss, aufmerksame Leser des «Schweizer Monats» wussten bereits, dass wir nach dem Relaunch den Literaturteil aufstocken würden. Hier ist er nun erstmals, der «Literarische Monat», unsere neue Literaturbeilage! Zum Blättern, zum Lesen. Denn Lesen, so empfinden wir, ist eine Tätigkeit, die auch künftig ohne http, Batterie oder Netzteil auskommen darf.

Zoë Jenny, unsere neue Literaturkolumnistin, bezeichnet sich selbst als «Buchjunkie», der Verzicht auf das Gebundene ist auch für sie unvorstellbar. Mehr zum Thema «Buch 2.0». 

Bevor man Bücher veröffentlichen kann – in welcher Form auch immer –, muss man eine Idee haben, sie literarisch geschickt umsetzen, mutig, aber auch kritisch mit sich selbst sein. Wie kommt man also von der Idee zum Literaturpreis? Zwischen dem 28.2.2011 und dem 31.3.2011 habe ich diese Frage mit der Schriftstellerin Regina Dürig, deren Romanerstling im Herbst erscheinen wird, in einem Briefwechsel zu klären versucht. 

Hoch hinaus geht es auch mit Markus Rottmann. Der Zürcher durchsteigt die Regale der alpinen Literatur genauso gerne wie Fels und Eis. Die Grate, die wir in luftiger Höhe überklettern, sagt er, sind die Grate in uns. Deshalb sollten Bergbücher auch kein eigenständiges Genre sein, sondern im grossen Fluss der Literatur gelesen werden. Unsere Bergkolumne trägt künftig den Titel «Kurze Sätze über Grate».

Eine Wiedergeburt erlebt in dieser Ausgabe die «Literarische Kurzkritik», sie geht damit schon in die 31. Runde. Wer bei Runde 32 oder 33 mitkritisieren will, ist überdies herzlich willkommen. Schreiben Sie mir!

Ich wünsche Ihnen viel Lesevergnügen und auch das eine oder andere literarische «Aha-Erlebnis»!