Für die eigene Mitte muss man manchmal am Rand stehen. Die einen nennen es selbstgewähltes Exil. Wahr ist: Wer sich finden will, muss weggehen. Nach New York, ans Meer – oder in das Häuschen eines Skiliftbügelgebers.
Christian Kracht ist einer, von dem man nie weiss, wo er ist. Von dem man bloss ahnt, dass er irgendwo sein muss. Sein Verschwinden war lang geplant, wird aber medial noch immer nicht akzeptiert. Ein Treffen mit dem Schweizer Buchpreisträger in Zürich.