Claudia Mäder

Claudia Mäder ist Redaktorin dieser Zeitschrift.

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Claudia Mäder

Mit Chimären spazieren
photographiert von Affolter/Savolainen
Mit Chimären spazieren

«Michael Fehr sagt», unter diesem Titel haben wir 2013 lyrische Kaskaden eines Autors veröffentlicht, den heute die ganze Schweiz feiert, mitunter als neuen «Mundartautor». Mundartautor? «Nein. Nein. Nein», sagt Michael Fehr. Ein Gespräch über Sprachen jenseits von Schubladen – oder: ein Spaziergang mit Gotthelf, Frisch und dem Vogelfisch.

An den Gestaden des Genfersees
Hôpital de Prangins, Haute-Rive, photographiert von Claudia Mäder.
An den Gestaden des Genfersees

Nach Prangins kommen heute bestenfalls ein paar Kulturtouristen, um das Nationalmuseum zu besuchen. Einst aber gaben sich hier internationale Literaturberühmtheiten die Klinke in die Hand – um sich oder ihre Liebsten in Dr. Forels Privatklinik behandeln zu lassen. Ein Ausflug ins Waadtland und ins Leben dreier Frauen.

Gute Helden, schlechte Literatur
Charles Lewinsky, photographiert von Lukas Maeder.
Gute Helden, schlechte Literatur

Seit es Literatur gibt, gibt es Kriegsgeschichten. Am besten sind jene, die auf Einzelpersonen fokussieren – ohne sie zu Helden zu stilisieren. Sagt Charles Lewinsky, der in seinen Romanen versucht, die nicht erlebte Kriegszeit «wahr» zu erfinden. Ein Gespräch über das tragische Schreiben von glücklichen Nachgeborenen.

Am Küchentisch der europäischen WG
Urs Mannhart, photographiert von Claudia Mäder.
Am Küchentisch der europäischen WG

Er wagt sich immer wieder aus der gemütlichen helvetischen Stube heraus – um etwa in Sibirien mit widerborstigen Katern zu hausen: Urs Mannhart ist mit Freud und Leid des Reporterlebens bestens vertraut. Und seit kurzem auch mit dem schmalen Grat zwischen literarischer Fiktion und urheberrechtlicher Realität.

Scharfe Satire…
Franz Hohler, photographiert von Michael Wiederstein.
Scharfe Satire…

… verlangt ein denkendes Publikum. Denn nur wer in aberwitzigen Geschichten nach den Schrecken der Realität sucht, kann mit spitzen Pointen und politischer Komik umgehen. Sagt Franz Hohler. Der zum Kulturgut gewordene Schriftsteller weiss vom Humor zu sprechen – und von seinen Schattenseiten.