Dass «ocelot» eine Buchhandlung oder eher «not just another book-store», wie der Claim so schön heisst, in Berlin Mitte ist, hat wohl jede und jeder, der sich in den letzten zwei Jahren auch nur am Rand mit der Branche befasst hat, mitbekommen. Nun hat «not just another bookstore» Insolvenz angemeldet. Wie kam es dazu? Die […]
Die Ehrengabe des Gottfried Keller-Preises erhält in diesem Jahr der Roman «Vivre près des tilleuls» von Esther Montandon. So einfach ist es aber nicht. Tatsächlich hat das Buch nämlich achtzehn Autorinnen und Autoren, die sich im Kollektiv AJAR zusammengeschlossen haben. Eine Würdigung.
Elisa Shua Dusapin, fotografiert von Maurice Haas.
Eine europäische Literatur – gibt es das? Und wenn ja, gehören meine Texte dazu? Diesen Fragen geht Elisa Shua Dusapin in ihrem Essay nach. Für ihren Roman «Les Billes du Pachinko» gewann sie einen der Schweizer Literaturpreise 2019.
Geächtete Grenzverletzung: Vergnügte Sinnlichkeit scheint denen suspekt, die Literatur definieren. Dabei ist die Sprache das ideale Medium, Sex in Kunst zu fassen.