Weniger Einkommen, mehr Freiheit: Krimiautor Michael Theurillat zog das Schriftstellerleben dem Bankerleben vor. Nun macht er sich Gedanken darüber, was Ökonomen von Schriftstellern lernen können – und umgekehrt. Ein Gespräch von Macduff über Mark Twain bis Marcel Ospel.
Im neuen Jahr legt das TREIBHAUS eine Kreativpause ein, um sich 2020 mit einem weiterentwickelten Konzept des erfolgreichen Wettbewerbs zurückzumelden!
Warum eigentlich werde ich so oft gefragt, was ich vom literarischen Nachwuchs in der Schweiz halte? Schwingt in der Frage eine gewisse Unsicherheit mit, ein Minderwertigkeitskomplex? Kein Grund nirgends, denn sicher ist: an neuen jungen Autoren mangelt es der Schweiz nicht. Das mag auch daran liegen, dass man als Autor dort ein vergleichsweise bequemes Leben […]
er beobachtete lange die menschen gesichter ihre kraft ihre züge befasste sich mit ausgeprägtem kinn zögerlichem oder überhängendem mit dellen und wallvorsätzen mit hohen oder fliehenden stirnen haaransätze machten ihn besessen ausgedünnte schädelböden oder grosse büsche samtig gleissendes schwarzes gold die feinporigkeit der haut ihre oberfläche als gebirge als buch mit siegel aufgestülpte lippen oder […]