Debütromane sind oft ein subjektiver state of mind, das Komprimat alles dessen, was der Autor oder die Autorin bislang an Weltbefunden angesammelt hat. Patrick Savolainens erster Roman weist diesen Ehrgeiz nicht auf.
Wenn William S. Burroughs während seines Wallis-Aufenthalts weder an der «University of the New World» dozierte, noch in seinem Hotelzimmer las oder Codein-Pillen schluckte, schrieb er Briefe an Freunde und Bekannte: Zwei unkorrigierte Rapporte aus Haute-Nendaz.
Christian Kracht ist einer, von dem man nie weiss, wo er ist. Von dem man bloss ahnt, dass er irgendwo sein muss. Sein Verschwinden war lang geplant, wird aber medial noch immer nicht akzeptiert. Ein Treffen mit dem Schweizer Buchpreisträger in Zürich.
«Die Grosse Welle von Kanagawa» von Katsushika Hokusai. Bild: Library of Congress, Prints & Photographs Division / LC-DIG-jpd-02018.
Marina Skalovas Text zur Geflüchtetenthematik und ihrer Sprache ist selbst eine Welle, ein Strom, eine Flut. Und hier erstmals in Teilen auf Deutsch zu lesen.
Ich war im Kino. Und alles und jeder hat gefunkelt, konnte sogar den Charlestontanzen. Und über allem drohend mindestens ein wachsames Augenpaar,während das meinige mit einem 3D-Aufsatz beschäftigt war. Baz Luhrmann kannKino. Der australische Regisseur hat uns von seiner Heimat («Australia»),von «Romeo + Juliet» und Geschichten aus dem «Moulin Rouge» erzählt und hatschon vor 3D […]