Während des Studiums gewöhnte ich mir an, die freien Nachmittage im Kunsthauscafé zu verbummeln. Ich las mich durch einen Stapel Zeitungen. Das hielt ich damals für lebenswichtig. Der gläserne Anbau mit den Topfpflanzen, den Tischtüchern und den einsam vor ihrem Gedeck kauernden Weisshaarigen erscheint mir im Nachhinein wie aus der Zeit gefallen. Vielleicht war es dieser Gegensatz, der mich reizte: das rasende Zeitgeschehen in Druckbuchstaben vor einer...